Jedes Team arbeitet möglichst eigenständig, wird aber natürlich vom Vorstand und einem Expertenpool unterstützt. Die Ideen und Ergebnisse der Projektteams werden dann in der Lenkungsgruppe vorgestellt und endgültig beschlossen. Jedes Projektteam wählt einen Vertreter für diese Lenkungsgruppe.
Die Lenkungsgruppe besteht aus dem Vorstand und jeweils einem Vertreter der Projektteams. Die Lenkungsgruppe trifft ca. vier Mal pro Jahr zusammen, um die wichtigsten Entscheidungen zu treffen und die Ideen der einzelnen Teams auf einander abzustimmen. Sie entscheidet über die Gelder, die für einzelne Projekte zur Verfügung stehen und auch über die Aufnahme neuer Projekte oder berät wie es mit einem Arbeitsfeld weiter geht, wenn ein Projektteam personell nicht arbeitsfähig ist.
Der Vorstand ist der Dreh- und Angelpunkt der laufenden Arbeit. Hier finden die Projektteams die Ansprechpartner für Fragen und Entscheidungen zwischen den Sitzungen der Lenkungsgruppe. Der Vorstand trägt auch zukünftig die politische, finanzielle und personalpolitische Verantwortung und kann schneller handeln als die Lenkungsgruppe. Da er weniger Arbeit haben soll als bislang, genügt hoffentlich auch ein „Rumpfvorstand“ aus Vorsitzendem, Stellvertreter, Kassierer und Schriftführer – aber auch weitere kontinuierliche Mitarbeiter sind gerne gesehen.
Im Expertenpool finden die Projektteams erfahrene Ansprechpartner, die ihnen bei Problemen Tipps und Hilfestellungen geben können. Für die Mitarbeit im Expertenpool sollen ehemalige Vorstandsmitglieder oder auch Mitarbeiter anderer Institutionen der Jugendarbeit gewonnen werden.
Kommunikation ist eine ganz zentrale Aufgabe bei diesem neuen Konzept. Schließlich müssen die Ideen der Projektteams miteinander harmonieren und sind die Teams teilweise auf Zuarbeit und Informationen der anderen Teams angewiesen. So braucht z.B. das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ alle Informationen zu den geplanten Maßnahmen oder zu den jugendpolitischen Positionen. Dazu soll es online unter www.kjr-wiz.de eine Informationsplattform mit Forum, Kalender, Aufgabenverwaltung usw. geben. Außerdem sollen alle Projekte und Vorhaben in der Geschäftsstelle umfassend dokumentiert werden.