Mit einer neuen Arbeitsstruktur versucht der Kreisjugendring Witzenhausen e.V. (KJR) zukünftig, die angespannte personelle Situation des Vereins etwas zu entspannen – das ist das Ergebnis einer Zukunftswerkstatt, an der am Samstag (25.08.2007) Vorstand, Jugendleiter der Mitgliedsgruppen, Freizeit-Betreuer und weitere Interessierte teilgenommen haben.
Die Vorgeschichte
Bereits seit mehreren Jahren hat der ehrenamtliche KJR-Vorstand die hohe Arbeitsbelastung bemängelt. Diese hatte sich in den letzten 18 Monaten weiter zugespitzt, nachdem langjährige Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung standen.
Bereits 2006 hatte der KJR-Vorstand ein Konzept erarbeitet und mit Politikern der Kreistagsfraktionen im Vorfeld der Kommunalwahl diskutiert, das eine hauptamtliche Stelle beim Jugendring vorsah. Da hierfür jedoch die notwendige politische Unterstützung fehlte, richtete der Werra-Meißner-Kreis stattdessen ein „Jugendbüro“ ein, in dessen Rahmen einzelne größere Projekte der Jugendringe oder einzelner Jugendverbände für ein halbes Jahr durch einen Coach begleitet werden.
„Im Zuge dieses Coachings ist in den vergangenen Monaten sehr deutlich geworden, dass wir zukünftig nicht so weiter arbeiten können, wie bislang. Mit den vorhandenen Personen ist die Arbeit des Jugendrings nicht weiter aufrechtzuhalten“, so KJR-Vorsitzende Janine Weix und weiter „deshalb haben wir alle Jugendleiter und Freizeit-Betreuer eingeladen, um einen letzten Anlauf zu unternehmen.“
Acht Stunden lang diskutierten die gut 20 Gäste dann am vergangenen Samstag. In Kleingruppen wurden Szenarien erarbeitet und verworfen, Lösungsvorschläge entwickelt und diskutiert. Das Ergebnis nun lässt den Vorstand etwas hoffnungsvoller in die Zukunft blicken.